Christmas Garden Insel Mainau

Nach beschaulichen ruhigen Weihnachtstagen und einen ebensolchen Jahreswechsel ging es zum Beginn des neuen Jahres auf eine magische Reise auf die Insel Mainau mit echtem Winterzauber auf der Heimfahrt.

Fast ein Jahr ist her, dass ich den Blog-Beitrag sogesehen – Insel Mainau mal anders von Horst gelesen habe. Im Sommer hatte ich meine Freundin Heike bei einem Treffen davon erzählt und vorgschwärmt. Wir waren uns schnell einig, da müssen wir nächsten Winter hin! Trotz allgemeiner vorweihnachtlicher Hektik und den einen oder anderen familiären Verpflichtungen an den Feiertagen sollte es in den 7 Wochen der Öffnungszeit machbar sein.

Am 28. Dezember hatten wir uns endlich entschieden und buchten online die Tickets und den Schiffstransfer ab Unteruhldingen für den 2. Jänner. Die Wetterprognose war noch günstig, Schnee sollte erst in den Tagen danach eintreffen. Immerhin hatte ich eine Autofahrt von ca. 1,5 Stunden bis Unteruhldingen vor mir, mit Zwischenstopp in Lindau um Freundin Heike abzuholen. Doch dann kam die Hiobsnachricht am Vormittag des 2. Jänner: Heike ist mit Fieber und anderen Nebenerscheinungen außer Gefecht gesetzt! Was tun? Alleine fahren? Das andere Ticket verfallen lassen? Das wäre wirklich schade. Ich hätte auch beide Tickets abgegeben, wenn jemand anderes hätte fahren wollen. Die Lösung ergab sich schneller als gedacht. Meine ehemalige Arbeitskollegin Susanne sagte sofort zu. Der Fahrtweg änderte sich dadurch nur geringfügig mit einem kleinen Schlenker.

Entlang des Bodensees ging es nach Unteruhldingen auf den Parkplatz beim Tourismuszentrum, da wo auch die Pfahlbauten noch auf einen Besuch von mir warten. Von hier sind es zum Hafen ca. 10 Minuten Fußweg. Es war kalt, eisig kalt blies hier der Wind! Leider hatte sich die Wetterprognose seit dem Ticketkauf deutlich verschoben. Der prognostizeirte Schneefall für die Tage danach hatte sich auf einen Tag reduziert und zwar genau auf diesen! Das lässt sich oft schlecht einschätzen. Da mussten wir uns jetzt durchbeißen.

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Countdown

Die Weihnachtsfeiertage sind vorbei. Ruhig und so ganz anders habe ich sie dieses Jahr verbracht. Kein hastiges Koffer- und Taschenpacken vor dem Fest. Hab ich auch ja nichts vergessen? Keine lange Autofahrt Richtung Süden und hoffen, das Wetter spielt mir keinen Streich. Kein noch schnell vor den Feiertagen einkaufen müssen. Ich hatte schon am Montag alles besorgt. Kein noch schnell die letzten Geschenke einpacken. Kein am 24.12. auswärts feiern bei der Verwandtschaft. Keine Familie sehen. Keine Bescherung unterm Christbaum. Keine Geschenke auspacken. Kein Familienessen. Keine Freunde besuchen.

Das klingt im ersten Moment traurig und einsam. Aber das war es nicht. Nachdem meine Mutter letzten Dezember unerwartet verstorben war und nach dem Verkauf des Hauses und Räumung ihrer Wohnung mein ursprüngliches zu Hause nicht mehr existiert, wollte ich angesichts von Corona und Shutdown nicht auf Herbergssuche bei der Verwandtschaft oder Freunden gehen. Nein, das stimmt so gar nicht. Ich hatte mich schon im Sommer entschlossen, diese Weihnachten verbringe ich bei mir zu Hause. Einmal Urlaub zu Hause verbringen. Nach über 30 Jahren immer weg zur Familie fahren, klang das sehr verlockend. Zugegeben, ich hatte etwas Bammel, ob ich nicht doch noch in ein emotionales Loch falle, mich die Trauer um meine Mutter und mein verlorenes zu Hause übermannen würde oder ich bei meinen so geliebten Weihnachtsliedern nicht einfach den Weihnachtsblues bekomme. Vorsorglich galt dieses Jahr, es werden zu Hause keine Weihnachtslieder angehört! Und ich habe mich daran gehalten.

Bescherung fand nun auch keine statt. Mein Ersatzprogramm war daher: am späten Nachmittag einen frischen Rosinenzopf für das Feiertagsfrühstück backen und es mir dann einfach gemütlich machen. Kekse, Tee, Füße hochlegen, links und rechts einen Hauspanther hinpacken, Fernseher an und am Tablet rumgetippt. Und es gab keinen Weihnachtsblues! Es war einfach nur tiefenentspannt und schön. Vielleicht sollte ich das künftig immer so machen…

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Urlaubsidylle

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Über der Stadt und dem See im Grünen

Idyllisch ländlich mit Ausblick über Stadt und See verbringen ich samt Vierbeinern einen kurzen Frühsommerurlaub. Wobei das Wort Urlaub darüber hinweg täuschen mag, dass dieser mit viel Gartenarbeit gespickt ist.  Auch einen Blogbeitrag  zu verfassen passt sich dem Rhythmus an und wird zur abendfüllenden und akkufressenden Geduldsprobe – Internet top, Internet flop! Read More