Entscheidung

Es ist kein „Neujahrsvorsatz“, der an Tag 4 schon wieder verworfen wird

Denn lange habe ich mit mir gerungen. Wird der Blog noch einmal leben? Wird er stillschweigend verschwinden?

Vor 15 Jahren hatte ich mich etwas unfreiwillig auf WordPress widergefunden. Darüber habe ich Da ist er nun – mein Blog! ganz am Anfang geschrieben. Es folgten mehrere Versuche diesen Blog zum Leben zu erwecken. Doch jedesmal ist es beim Planen und sammeln von Ideen geblieben. Ein paar wenige Beiträge habe ich über die Jahre geschafft.

Schon letztes Jahr habe ich mich endgültig entschieden:

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Neustart 2.0

So schnell gebe ich doch nicht auf!

Ein kurzer Blick zurück: Im ersten Shutdown im März 2020 fand ich mich, wie viele andere auch, von heute auf morgen zu Hause wieder. Anfangs wurden wir einfach nach Hause geschickt, ohne Arbeit, ohne Homeoffice. An der Stelle muss ich meinen Arbeitgeber als ungemein großzügig und sozial hervorheben. Wir wurden bei voller Bezahlung und ohne Einbußen an Freizeit, Urlaub und Geld nach Hause geschickt! Dieses Glück hatten viele nicht, das weiß ich. Jedenfalls war plötzlich ganz viel Freizeit da, die sich anfangs noch nach Urlaub anfühlte. Spätestens in Woche 3 kam jedoch der Gedanke auf, das könnte länger so weiter gehen. So war plötzlich viel Freizeit da, die ich davor immer vermisst hatte. Was also damit tun?

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Countdown

Die Weihnachtsfeiertage sind vorbei. Ruhig und so ganz anders habe ich sie dieses Jahr verbracht. Kein hastiges Koffer- und Taschenpacken vor dem Fest. Hab ich auch ja nichts vergessen? Keine lange Autofahrt Richtung Süden und hoffen, das Wetter spielt mir keinen Streich. Kein noch schnell vor den Feiertagen einkaufen müssen. Ich hatte schon am Montag alles besorgt. Kein noch schnell die letzten Geschenke einpacken. Kein am 24.12. auswärts feiern bei der Verwandtschaft. Keine Familie sehen. Keine Bescherung unterm Christbaum. Keine Geschenke auspacken. Kein Familienessen. Keine Freunde besuchen.

Das klingt im ersten Moment traurig und einsam. Aber das war es nicht. Nachdem meine Mutter letzten Dezember unerwartet verstorben war und nach dem Verkauf des Hauses und Räumung ihrer Wohnung mein ursprüngliches zu Hause nicht mehr existiert, wollte ich angesichts von Corona und Shutdown nicht auf Herbergssuche bei der Verwandtschaft oder Freunden gehen. Nein, das stimmt so gar nicht. Ich hatte mich schon im Sommer entschlossen, diese Weihnachten verbringe ich bei mir zu Hause. Einmal Urlaub zu Hause verbringen. Nach über 30 Jahren immer weg zur Familie fahren, klang das sehr verlockend. Zugegeben, ich hatte etwas Bammel, ob ich nicht doch noch in ein emotionales Loch falle, mich die Trauer um meine Mutter und mein verlorenes zu Hause übermannen würde oder ich bei meinen so geliebten Weihnachtsliedern nicht einfach den Weihnachtsblues bekomme. Vorsorglich galt dieses Jahr, es werden zu Hause keine Weihnachtslieder angehört! Und ich habe mich daran gehalten.

Bescherung fand nun auch keine statt. Mein Ersatzprogramm war daher: am späten Nachmittag einen frischen Rosinenzopf für das Feiertagsfrühstück backen und es mir dann einfach gemütlich machen. Kekse, Tee, Füße hochlegen, links und rechts einen Hauspanther hinpacken, Fernseher an und am Tablet rumgetippt. Und es gab keinen Weihnachtsblues! Es war einfach nur tiefenentspannt und schön. Vielleicht sollte ich das künftig immer so machen…

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Advent 2020

Leere Straßen am 2. Advent

Dieses Jahr hat Frau Holle bereits fleißig ihre Decken geschüttelt. Eine ordentliche Ladung hat sie am 2. Advent herausgeschüttelt. Und *brrrrr*, es ist ganz schön frisch geworden. Es ist Dezember 2020 und wir sind im 2. Covid19-Shutwdown.

Mit Entsetzen musste ich heute feststellen, dass mir die Zeit bis Weinachten davonläuft. Kein einziges Geschenk habe ich noch. Und dann müssen diese auch noch alle verschickt werden. Denn dieses Jahr bin ich zum ersten Mal an Weihnachten bei mir zu Hause. Doch dazu ein andermal…

Es ist also perfektes Wetter um mit einer großen Tasse heißen Tee, in dicken Socken und legerer Freizeitkleidung sich der Schreibtischarbeit zu widmen. Ich schiebe es schon wieder viel zu lange vor mir her und ärgere mich über meine Schlamperei.

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Da ist er nun – mein Blog!

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500px Royality Free Licence © by Janet Kwan – Photo-ID 97481107

Warum einen Blog?

Diese Geschichte beginnt irgendwann zu Beginn des neuen Jahrtausends, als es bei MSN noch sogenannte Groups gab. Jeder konnte nach Belieben Seiten für seine öffentliche oder geschlossene „Group“ gestalten. Meine Idee war eine geschlossene Familien-Group zu gestalten, zugänglich für unsere Familienmitglieder und einige Freunde. Unsere Familie, damals verstreut in Europa, hätte so Bilder und Neuigkeiten austauschen können. Dieser Plan ist mangels Familienbeteiligung kläglich gescheitert. Die Group fiel rasch in einen Tiefschlaf.

Schließlich wurden aus den MSN Groups die MSN Spaces. Der bisherige Inhalt wanderte dort hin und die Gestalungsoptionen wurden erweitert. Ich nahm einen neuen Anlauf und versuchte es mit der Familienseite im öffentlichen Status. Ihr dürft raten: auch dieser Versuch scheiterte und mein Spaces fiel in einen neuerlichen langen Schlaf.

Ich hatte die Seite schon fast vergessen, als 2010 eine Nachricht von Microsoft eintraf. Aus Hotmail wird Outlook.com samt neuem Cloud-Angebot. Die Spaces verabschieden sich aus dem Netz. Die bisherigen Textinhalt wandert auf einen WordPress Blog und Fotos werden in die neue Cloud übertragen. Mein erste Gedanke war: „Toll, ich wollte NIE einen Blog machen und was soll ich mit WordPress!?“ Also löschen? Warten wir erst noch ab…

So habe ich mir nach vielen Wochen doch einmal Zeit genommen und mich einwenig WordPress gewidmet. Aber was schreibe ich nun? Die bisherigen Inhalte machen ohne die Fotogalerien keinen Sinn mehr, schon gar nicht öffentlich. Ich habe ein wenig mit Widgets und Einstellungen herumgespielt. Aber es wollte mir keine richtig zündende Idee kommen. Und so viel auch der Blog wieder in einen Dornröschenschlaf…

Nun er hat er lange genug geschlafen wie ich finde! Entweder wird er endgültig gelöscht oder es ist an der Zeit ihm Leben einzuhauchen! Ich habe mich für letzteres entschieden und hoffe, dieser Versuch wird von mehr Erfolg gekrönt sein. Und warum eigentlich nicht? Ich habe immer irgendetwas geschrieben– da wird mir doch etwas einfallen!

So habe ich diesen Blog zu einem meiner neuen „Projekte“ erklärt. Und selbstverständlich habe ich mir auch bereits Gedanken über erste Inhalte gemacht. Also lasst euch überraschen und seid herzlich eingeladen öfter vorbei zu schauen und eure Kommentare zu hinterlassen!
Viel Spaß!Sandy

Anmerkung:
“Spaces” wurden von MSN nach längerer Pause wieder zum Leben erweckt, allerdings mit anderen Funktionen und für andere Zwecke.